Spitzensport in Deutschland erfolgreicher machen

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Die Diskussion zur Reform des Spitzensports in Deutschland läuft auf Hochtouren und soll nach den Olympischen Spielen 2016 in Rio mit einem Vorschlag für wirksamere Förderstrukturen beendet werden. Unter der Überschrift „Spitzensport in Deutschland erfolgreicher machen“ haben Ulf Tippelt, Jürgen Wick (beide IAT Leipzig), Harry Bähr (OSP Berlin) und Michael Scharf (OSP Rheinland) einen Beitrag zu dieser Diskussion veröffentlicht. Das Hauptaugenmerk der Autoren liegt darauf, sich „… auf die Änderungsansätze zu fokussieren, die wirklich eine Verbesserung der Struktur des Leistungssportsystems bewirken können…“.
Aus den benannten Themen beleuchten sie die Führung des Leistungssports, die Trainerproblematik, die duale Karriere der Athleten sowie die wissenschaftliche Unterstützung des Trainings- und Wettkampfprozesses tiefer und unterbreiten konkrete Vorschläge zur diesbezüglichen Verbesserung der gegenwärtigen Strukturen. In ihrem Fazit stellen sie für eine zielorientierte Führung des Spitzensports die Notwendigkeit eines politisch legitimierten und mit hoher Fach-, Handlungs- und Entscheidungskompetenz ausgestatteten Steuergremiums heraus. Daneben beschreiben sie die Qualifizierung der Trainer-Aus- und -Fortbildung mit einer deutlichen Aufwertung des Berufsbildes Trainer sowie neue Ansätze für eine wissenschaftlich gestützte Qualifizierung des Trainingsprozesses durch die Institutionen des Forschungs- und Serviceverbunds Leistungssport in zielgerichteten Kooperationen mit universitären und außeruniversitären Wissenschaftseinrichtungen als wesentliche Schlüsselaufgaben, um den Spitzensport in Deutschland erfolgreicher zu machen.

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Quelle: IAT Uni Leipzig Newsletter_2016_Mai

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