Aktuell

Internationaler Masterswettkampf

von Neuss

Teilnehmer aus sechs Nationen hatten sich vom 20. bis 22. Mai in Neuss zur internationalen NRW Meisterschaft im Modernen Fünfkampf der Masters zusammengefunden, um gemeinsam Sport  zu treiben, aber auch alte Erinnerungen und Erfahrungen auszutauschen.  

Gestartet wurde am Freitagnachmittag mit dem Schießen. Anschließend stand das Schwimmen auf dem Programm. In beiden Disziplinen erzielten die disziplinbesten Spitzenergebnisse. So standen im Schießen mit der Luftpistole sowohl bei den Damen als auch bei den Herren 176 Ringe als die besten Ergebnisse  in den Siegerlisten. Im Schwimmen wurden für 100m 1:14,2 Min und über 50m 33,2 Sek. als schnellste Zeiten gestoppt.

Spannend, kameradschaftlich aber engagiert kämpfend, verlief das Fechten am  Samstag, bevor es zur Reitanlage ging. Beim Fechten dominierten die Sportler über 60 eindeutig das Teilnehmerfeld. Beim Reiten  sorgte ein fair, aber raffiniert aufgebauter Parcours für die nötige Spannung und Differenzierung.

Der abschließende Geländelauf nutzte jeden Hügel auf dem ehemaligen Freibadgelände  und verlangte eine clevere Laufeinteilung. Bei der abschließenden Siegesfeier wurden so manche Anekdoten der gemeinsam erlebten Wettkampftage ausgetauscht und sich für die kommenden nächsten Masterswettkämpfe verabredet.

Spitzensport in Deutschland erfolgreicher machen

von Jens Oellien

Die Diskussion zur Reform des Spitzensports in Deutschland läuft auf Hochtouren und soll nach den Olympischen Spielen 2016 in Rio mit einem Vorschlag für wirksamere Förderstrukturen beendet werden. Unter der Überschrift „Spitzensport in Deutschland erfolgreicher machen“ haben Ulf Tippelt, Jürgen Wick (beide IAT Leipzig), Harry Bähr (OSP Berlin) und Michael Scharf (OSP Rheinland) einen Beitrag zu dieser Diskussion veröffentlicht. Das Hauptaugenmerk der Autoren liegt darauf, sich „… auf die Änderungsansätze zu fokussieren, die wirklich eine Verbesserung der Struktur des Leistungssportsystems bewirken können…“.

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Platz 2: Patrick Dogue mit Traum-Wettkampf beim Weltcup-Finale

von Maike Schramm

Patrick Dogue
Patrick Dogue (Foto: DVMF)

Mit dem zweiten Platz beim Weltcup-Finale in Sarasota/USA gelingt Patrick Dogue die beste Platzierung eines deutschen Fünfkämpfers seit 2007. Christian Zillekens kämpft sich bei seinem Comeback auf Platz 17, Stefan Köllner wird 31.

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Lena Schöneborn auch beim Weltcup-Finale ganz vorne

von Maike Schramm

Lena Schöneborn und Kim Raisner
Lena Schöneborn und ihre Trainerin Kim Raisner (Foto: DVMF)

Lena Schöneborn siegt auch beim Weltcup-Finale in Sarasota/USA. Die 30-Jährige stand damit bei allen Starts in dieser Saison auf dem Podium. Annika Schleu schloss eine großartige Aufholjagd mit Rang sieben ab. Janine Kohlmann belegte Platz 17.

Nach 2010 und 2011 sicherte sich Schöneborn den dritten Erfolg beim Weltcup-Finale und den achten Weltcup-Sieg ihrer Karriere.

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Michael Scharf zum neuen DVMF-Präsidenten gewählt

von Maike Schramm

Michael Scharf
Michael Scharf

Michael Scharf ist neuer Präsident des Deutschen Verbandes für Modernen Fünfkampf (DVMF). Der 54-Jährige erhielt von den Delegierten des außerordentlichen Verbandstages am 24. April in Berlin ein einstimmiges Votum.
Der hauptberufliche Leiter des Olympiastützpunktes Rheinland wird den DVMF vorerst bis zum Ende des Jahres führen, wenn die Amtsperiode des 2012 gewählten Präsidiums turnusgemäß endet. "Ich freue mich über das Vertrauen aus den Landesverbänden und bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der Sportart stellen können", so Scharf.

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IDM Männer 2016

von Jens Oellien

Nobis sichert sich deutschen Meistertitel 2016

Alexander Nobis hat in Berlin seinen ersten deutschen Meistertitel gefeiert. Der 25-jährige setzte sich bei den Wettkämpfen mit internationaler Beteiligung gegen starke Konkurrenz durch. Meister bei den Junioren wurde Steven Jenner aus Potsdam.

39 Athleten aus zehn Nationen, darunter neben der nationalen Elite auch Medaillengewinner bei Welt- und Europameisterschaften sowie Weltcups: Bei den offenen Deutschen Meisterschaften der Männer traf in Berlin ein hochkarätiges Starterfeld aufeinander. Den Sieg sicherte sich Lokalmatador Alexander Nobis mit 1479 Punkten.

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3. World Cup

von Jens Oellien

Weltcup in Rom: Zillekens stößt mit Platz 5 in Weltspitze vor

Nur drei Wochen nach seinem überraschenden 6. Platz hat sich Christian Zillekens (Potsdam) beim Weltcup in Rom noch einmal steigern können. Der erst 20-Jährige zeigte erneut einen fantastischen Wettkampf und wurde am Ende mit Rang 5 (1478p) belohnt. Patrick Dogue (Potsdam) und Matthias Sandten belegten die Ränge 27 und 35.

Schon sein sechster Rang in Rio de Janeiro war die beste deutsche Einzel-Platzierung bei den Männern seit gut vier Jahren. Nun hat Christian Zillekens mit Platz 5 in der italienischen Hauptstadt noch einen draufgesetzt. Der Jugend-Weltmeister von 2013 zeigte schon im Fechten keine Angst vor großen Namen und platzierte sich mit 22 Siegen im Vorderfeld. Mit einer Zeit von 2:07 Minuten rief er auch über die 200-Meter-Schwimmstrecke sein Potenzial ab.

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3. World Cup

von Jens Oellien

Platz 2 in Rom: Schöneborn weiter in bestechender Form

Lena Schöneborn (Bonn) hat sich auch beim dritten Weltcup der Saison einen Podestplatz gesichert. In Rom musste sich die 29-Jährige als Zweite (1383p) nur der Weltranglistenersten Laura Asadauskaite (1417p) aus Litauen geschlagen geben. Auch die Berlinerin Annika Schleu wusste mit Platz 8 (1347p) erneut zu überzeugen.

Es war mal wieder eine beeindruckende Vorstellung im Fechten, mit der Lena Schöneborn die Grundlage für die Fortsetzung ihrer Erfolgsserie gelegt hat. Mit 27 Siegen bei nur acht Niederlagen - im Übrigen die gleiche Bilanz wie bei ihrem Olympiasieg 2008 - setzte sich die amtierende Weltmeisterin gleich zu Beginn an die Spitze des Feldes.

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Lena Schöneborn trumpft auch beim zweiten Weltcup auf

von Maike Schramm

Lena Schöneborn

Eine gelungene Generalprobe gab es für Lena Schöneborn auf dem Olympiagelände von Rio de Janeiro. Hinter der Italienerin Claudia Cesarini belegte sie einen sehr guten zweiten Platz. Diesmal erwischte Lena einen nicht so guten Start, doch kämpfte sich beim Fechten durch Bonuspunkte wieder auf den auf vierten Rang vor. Anschließend verlor sie durch zwei Abwürfe beim Reiten erneut an Boden und ging als Elftplatzierte in den abschließenden Combined-Wettkampf. Bei sintflutartigen Regenfällen konnte Lena einmal mehr in ihrer stärksten Disziplin überzeugen und belegte schließlich Platz zwei.

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Gelungene Premiere für Hans-Jörg Kuck in Dubai

von Maike Schramm

Hans-Jörg Kuck
Hans-Jörg Kuck (Foto vom Veranstalter)

Nach der kurzfristigen Absage des eigentlich geplanten Saisonauftakts bei den Biathle Middle-East-Meisterschaften in Dubai, stand als Alternative ein Hochhauslauf auf dem Programm, eine Premiere für den Biathleten Hans-Jörg Kuck in seiner langen sportlichen Laufbahn.
Dementsprechend nervös stand er an der Startlinie, nicht wissend was ihn in den nächsten 42 Stockwerken erwartet. 8 Etagen durch das Parkhaus, dann 34 Etagen Treppenhaus.

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